Themen
Politische Dossiers
INFRI engagiert sich politisch für alle Fragen, welche die Institutionen, ihre Aufträge und ihre Finanzierung betreffen.
Aktuelle Stellungnahmen erscheinen unter Aktuelles; diese Seite dokumentiert die grossen Dossiers des Verbandes.
BRK-Aktionsplan
Die Schweiz hat die UNO-Behindertenrechtskonvention 2014 ratifiziert. Mit dem ersten nationalen BRK-Aktionsplan leisten INSOS Schweiz, CURAVIVA Schweiz und VAHS Schweiz einen wichtigen Beitrag zu ihrer Umsetzung: 18 Monate Arbeit, über 80 beteiligte Menschen mit Behinderung und Fachpersonen, 35 Ziele sowie 145 Massnahmen und Empfehlungen. Die Prioritäten: vielfältige und durchlässige Angebote, Wahlfreiheit, Mitwirkung und Selbstbestimmung der Menschen in den Institutionen und ihre volle Teilhabe an der Gesellschaft. www.plandaction-cdph.ch
Zusammenarbeit der Institutionen mit dem FNPG
Die Zusammenarbeit zwischen den spezialisierten Institutionen und dem Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit (FNPG/RFSM) ist vielfältig — psychische Beeinträchtigung, geistige Behinderung, Jugendliche in Schwierigkeiten — und historisch schwierig, wegen der Unterschiede zwischen medizinischer und pädagogischer Logik. Seit 2016 regeln Zusammenarbeitsvereinbarungen die Hospitalisierungen (stationäres Pflegezentrum und Kinder- und Jugendpsychiatrie), ergänzt durch eine psychiatrische Liaison in den Institutionen durch ein Arzt-Pflege-Tandem.
Palliative Care
INFRI ist seit 2015 Mitglied von Palliative Freiburg, an der Organisation des kantonalen Palliative-Care-Tags beteiligt und seit 2019 im Kantonalvorstand vertreten. Ziel: die Palliative Care in den spezialisierten Institutionen fördern und die Zusammenarbeit mit Voltigo, der mobilen Palliativpflege-Equipe, ausbauen.
Freiburger Forum für psychosoziales Wohnen
2015 aus der von INFRI, AFIPA und FNPG geteilten Feststellung entstanden, dass die Koordination der Platzierungen für 50- bis 70-jährige Erwachsene mit psychiatrischen Störungen schwierig ist, vereint das Forum Leistungserbringer, Staats- und Gemeindestellen sowie die betroffenen Dachverbände. Ab 2016 vom Sozialvorsorgeamt unterstützt, tagte es im Quadrant und in Seedorf (2018) — unter den Leitworten «Zusammenarbeit» und «Transversalität».
HETS-FR-Studie zur Bedarfsentwicklung
INFRI beauftragte die Hochschule für Soziale Arbeit Freiburg mit einer Bestandsaufnahme der Sozialwissenschaften zur Bedarfsentwicklung in den Bereichen Behinderung und Sucht (sechs Fachfelder, sieben Querschnittsthemen). Die Studie zeigt ein neues Paradigma — Teilhabe, Selbstbestimmung, Lebensverlauf — und prioritäre Stossrichtungen für die Strategie des Verbandes: Individualisierung der Begleitung, Zugang zum Wohnen, Arbeitsoptionen, soziale Teilhabe (Leichte Sprache), Alterung, angepasste Ausbildungen, Zusammenarbeit mit Angehörigen. Synthese der Studie (PDF, FR)
Auftrag des Grossen Rates: 50 neue Plätze (Oktober 2016)
Am 6. Oktober 2016 nahm der Freiburger Grosse Rat mit 80 gegen 7 Stimmen einen Auftrag an, der den Staatsrat verpflichtet, für 2018 die Eröffnung von 50 neuen Plätzen in spezialisierten Institutionen für Erwachsene vorzusehen — ein starkes Zeichen der Unterstützung, eingereicht von Mitgliedern aller Fraktionen. Auftrag (PDF, FR) · Antwort des Staatsrats (PDF, FR)
Platzmangel in den Institutionen (2015-2016)
INFRI führte ab 2015 öffentliche Aktionen zum Platzmangel für Erwachsene mit Behinderung durch: offener Brief an den Grossen Rat, Medienkonferenz vom 22. Juni 2016. Die geforderten Lösungen: eine kohärente Behindertenpolitik, eine korrekte Bedarfsermittlung, eine Leistungsplanung und eine ausreichende Finanzierung. Lage im Behindertenbereich (PDF, FR)
Kantonale Versorgungskette Erwachsenenpsychiatrie (2015)
INFRI, AFIPA und FNPG versammelten am 27. März 2015 Vertretungen ihrer Institutionen, um die Koordinationsschwierigkeiten bei Platzierungen und mögliche Lösungen zu erheben, und äusserten sich am 7. Mai 2015 öffentlich. Mitteilung (PDF, FR) · Synthese (PDF, FR)
Vernehmlassung: Gesetze der Behindertenpolitik (2015)
Im Mai 2015 schickte die GSD die Vorentwürfe des «Gesetzes über Menschen mit Behinderung» (BehG) und des «Gesetzes über die spezialisierten Institutionen und die professionellen Pflegefamilien für Minderjährige» (IFEG-FR) in die Vernehmlassung — kantonaler Abschluss der NFA-Umsetzung. Als direkt betroffener Verband hat INFRI geantwortet. Antwort von INFRI (PDF, FR)
